How Hormones and Daily Rhythms could Affect ME/CFS and Long COVID in a new Protocol

Wie Hormone und Tagesrhythmen ME/CFS und Long COVID in einem neuen Protokoll beeinflussen könnten

Ein aktuelles Studienprotokoll, das in npj Women’s Health veröffentlicht wurde, untersuchte, wie hormonelle Schwankungen, Tagesrhythmen und molekulare Veränderungen die Symptome bei Frauen mit ME/CFS und Long COVID beeinflussen. Die MELLOW-Studie (ME/CFS + Long COVID Longitudinal Omics and Women’s Health) konzentrierte sich auf Frauen im reproduktiven Alter, die unverhältnismäßig stark von diesen Erkrankungen betroffen sind, um zu verstehen, wie Sexual- und Stresshormone zu Müdigkeit, kognitiven Schwierigkeiten, Schlafstörungen und postexertioneller Malaise (PEM) beitragen könnten.

Die Forscher verwendeten einen chronobiologisch basierten Ansatz, bei dem die Teilnehmerinnen über ihren Menstruationszyklus und ihre täglichen Rhythmen hinweg verfolgt wurden. Die Teilnehmerinnen trugen Geräte zur Überwachung von Herzfrequenz, Schlaf und Aktivität, sammelten Urin- und kleine Blutproben zur Messung von Hormonen und molekularen Markern und füllten tägliche Symptombefragungen aus. Durch die Erfassung wiederholter Messungen über die Zeit hinweg konnte die Studie abbilden, wie biologische Veränderungen mit Symptomschwankungen korrelierten.

Die MELLOW-Studie integrierte Multi-Omics-Daten – einschließlich Genomik, Proteomik, Metabolomik und Steroidhormonprofilierung – mit physiologischer Überwachung. Dieser Ansatz ermöglichte es den Forschern, Muster zu identifizieren, die erklären könnten, warum Symptome im Laufe des Tages und des Menstruationszyklus variieren. Die Ergebnisse liefern neue Einblicke in die zugrunde liegende Biologie von ME/CFS und Long COVID bei Frauen und unterstreichen die Bedeutung der Berücksichtigung hormoneller und zirkadianer Rhythmen in der Forschung und bei der Entwicklung von Behandlungen.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Veröffentlichung ein neues Studienprotokoll beschreibt und keine neuen klinischen Daten präsentiert. Obwohl die Ergebnisse noch nicht vorliegen, liegt die Bedeutung im Design selbst: Es etabliert einen strengen Rahmen für die Integration von hormoneller, molekularer und symptomatischer Verfolgung in einer Weise, die die komplexe Biologie hinter ME/CFS und Long COVID endlich aufklären könnte. Die Tatsache, dass eine so umfassende, chronobiologisch informierte Studie gestartet wird, ist ein wichtiger Fortschritt für die Forschung in diesen Bereichen.

Lesen Sie das vollständige Protokoll hier.

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